K.K.
Ich bin freiberuflich als Künstlerin und Bildungsreferentin tätig.
In meinem Arbeiten greife ich als Autorin, Aktivistin und Kuratorin in die Wirklichkeit außerhalb der Kunstwelt ein. Die Arbeiten sind von kollektiven Wunsch-Produktionsprozessen geprägt.
Die Arbeiten sind kontextspezifisch und interdisziplinär. Die Arbeiten greifen transformatorisch in die Wirklichkeit ein oder machen die Wünsche der Gruppe, mit der ich arbeite, über Filme, Theaterstücke, Skulpturen, Performances oder Ausstellungen sicht- und unüberhörbar. So arbeitete ich bspw. mit Kindern verschiedener Gemeinschaftsunterkünfte an der nutzer:innen- und bedürfnisorientierten Umgestaltung der jeweiligen Unterkünfte. Und produzierte mit (größtenteils) Mädchen (mit Fluchthintergrund) aus einem Berliner Randbezirk, eine postdramatische Theaterproduktion, bei der die Mädchen Fremdzuschreibungen, ihre Forderungen an die Umwelt entgegensetzten.
Session
In diesem Vortrag, will ich über Projekte erzählen bei denen Utopien umgesetzt wurden und Menschenrechtsbrüche verhindert wurden. Ich will anhand von Beispielen aufzeigen, welche Kraft sich entwickelt, wenn man den Rahmen der einem Zugewiesenen Arbeit im System verlässt. Wenn Menschen gleichberechtigt, gemeinsam und multiperpektivisch an ihren Wünschen bauen.
