21.05.2026 –, Wiesenbühne Sprache: Deutsch
Konsum ist out, Sorge ist in. Care umeinander und den Planeten gehört ins Zentrum einer postkapitalistischen, postfossilen Wirtschaft und unserer Nachbarschaften. Was brauchen wir in unseren zukünftigen Sorgezentren? Wir laden ein zum gemeinsamen Utopisieren und teilen unsere Erfahrung bei der Kampagne Sorge! Ins ParkCenter.
Vor diesem Hintergrund wollen wir mit euch Strategien für eine Vergesellschaftung von Sorgearbeit und Shoppingcentern erarbeiten.
Konsum ist out, Sorge ist in. Die Sorge umeinander und den Planeten gehört ins Zentrum einer postkapitalistischen und postfossilen Wirtschaft und unserer Nachbarschaften. Was brauchen wir in unseren zukünftigen Sorgezentren? Wir laden ein zum gemeinsamen Utopisieren und teilen unsere Erfahrung bei der Kampagne Sorge! Ins ParkCenter.
Im intreraktiven Vortrag teilen wir unsere Überlegungen und erste Erfahrungen/Ansätze aus unserer Arbeit und berichten von historischen und internationalen Beispielen für die Entprivatisierung und die radikale Umorganisierung von Sorgearbeit. Vor diesem Hintergrund wollen wir mit euch Strategien und Wege für eine Vergesellschaftung von Sorgearbeit und Shoppingcentern erarbeiten.
Die Shoppingmall der Zukunft ist kein Ort des Konsums mehr – sondern ein Zentrum der Sorge.
Kollektive Kinderbetreuung statt Kinderabteilung, solidarische Küchen statt Foodcourt, eine ambulante Versorgung ohne Profitorientierung statt privatisierter Gesundheitsangebote. Klingt utopisch? Vielleicht. Aber wir sind längst unterwegs.
Im ersten Teil stellen wir euch die Kampagne „Sorge! Ins ParkCenter“ vor. Wir berichten von konkreten Aktionen und politischen Strategien, wie wir bestehende Konsumorte als Räume des Gemeinsamen zurückerobern – mit einem Fokus auf feministische Perspektiven, Care-Arbeit und soziale Infrastrukturen.
Im zweiten, praktischen Teil nähern wir uns der Idee einer feministischen Ökonomie des Gemeinsamen:
– Welche Ressourcen, Skills und Bedürfnisse existieren bereits in unserer Nähe?
– Was heißt Vergesellschaftung jenseits von Verstaatlichung?
– Welche Netzwerke brauchen wir, um Sorgearbeit solidarisch zu organisieren?
Sorge ist politisch. Und sie gehört uns allen.
Wir sind eine Gruppe mit Bündnischarakter aus vielfältigen Kontexten, wie feminsitische oder stadtpolitische Gruppen, Klima- und Vergesellschaftungsbewegung, aber auch Einzelpersonen aus der Partei Die Linke und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gemeinsam treiben wir eine Kampagne für den Umbau von Shoppingmalls zu Sorgezentren voran. Wir haben eine ökosozialistisch-feministische Perspektive auf Stadt und Gesellschaft. Sorge ins ParkCenter Ist Mitglied im Netzwerk Urbane Praxis und wir fühlten uns der anti-abrisstischen Bewegung verbunden.
Das große Vorbild für unser Vorhaben ist das Konzept der Sorgenden Stadt, das maßgeblich von der Rosa-Luxemburg-Stiftung geprägt wurde.
