11. Weltkongress der Hedonistischen Internationale

11. Weltkongress der Hedonistischen Internationale

Von Partnerschaftsgewalt zum Femizid
22.05.2026 , Jurte
Sprache: Deutsch

Immer wieder wird in den Nachrichten von Femiziden berichtet, überwiegend im Zusammenhang mit Partnerschaftsgewalt. Die britische Kriminologin Prof. Jane Monckton-Smith hat rund 400 verurteilte Mörder interviewt, die Hinterbliebenen der Ermordeten befragt und hatte Einsicht in die Gerichtsakten. Es wurde deutlich, dass die große Mehrheit von Partnerschaftsmorden einer 8-stufigen Zeitschiene folgt, die sehr gut die Dynamik von Partnerschaftsgewalt bis hin zum Femizid beschreibt.


Immer wieder wird in den Nachrichten von Femiziden berichtet, überwiegend im Zusammenhang mit Partnerschaftsgewalt. Die britische Kriminologin Prof. Jane Monckton-Smith hat rund 400 verurteilte Mörder interviewt, die Hinterbliebenen der Ermordeten befragt und hatte Einsicht in die Gerichtsakten. Es wurde deutlich, dass die große Mehrheit von Partnerschaftsmorden einer 8-stufigen Zeitschiene folgt, die sehr gut die Dynamik von Partnerschaftsgewalt bis hin zum Femizid beschreibt.

Ich arbeite in Brandenburg für einen großen Wohlfahrtsverband an der Schnittstelle von Gleichstellung, Antidiskriminierung und Gewaltschutz. Meine Stationen reichen von Hochschul- und Geschlechterpolitik über Diversitätsarbeit gegen Homo- und Transfeindlichkeit bis hin zu vielfaltssensibler Verbandsarbeit, Familienarbeit und heute dem Aufbau einer (von zwei) neuen BIK-Stelle im Frauengewaltschutz in Brandburg. Als endo, (more or less) hetero, cis Frau mit vergleichsweise wenig eigener Diskriminierungserfahrung nutze ich meine privilegierte Position, um mich beruflich für die Rechte derjenigen einzusetzen, die sich in Brandenburg nicht so selbstverständlich sicher und sichtbar bewegen können – und bin sehr froh, dass ich für den Großteil dieser Arbeit sogar bezahlt werde.

Diese(r) Vortragende hält außerdem: