21.05.2026 –, Wiesenbühne Sprache: Deutsch
Ein Workshop über Hoffnung und Handlungsoptionen in der Umbruchszeit von Klima- und Polykrisen. Wir stellen uns Fragen über Motivation, Emotionen und tauschen uns darüber aus, was wir tun können und vielleicht heute bereits tun.
Wir leben in einer Umbruchzeit – einer Zeit, in der sich Krisen überlagern und verschärfen. Für viele Menschen bedeutet dies nicht nur ökologische, politische und soziale Erschütterungen – es ist auch eine emotionale Herausforderung. Und es wirft große Fragen auf: Wie wollen wir leben? Wie reagieren wir auf die multiplen Krisen?
In diesem Workshop wollen wir uns über Handlungsoptionen in Hinblick auf die Klimakrise austauschen, überlegen was wir tun können und heute
bereits tun, und uns auch der großen Frage öffnen, was Hoffnung für uns in diesem Zusammenhang überhaupt bedeutet.
Mit unserer Arbeit am, im und für das Kipppunkt Kollektiv werkeln wir an einer Realutopie: Bei uns gibt es keine formalen Hierarchien, keine Chef*innen, dafür viel geteilte Verantwortung und den Anspruch, Entscheidungen gemeinsam im Konsens zu treffen. Und statt fester Stundenlöhne teilen wir unsere Einnahmen zahlen bedarfsorientiert und solidarisch.
Einen Teil der Utopie von einer gerechteren, demokratischeren Gesellschaft versuchen wir so bereits in die Tat umzusetzen – und probieren dabei aus, wie sich ein anderes Miteinander anfühlen kann, wo Schwierigkeiten aufkommen können und wie wir sie gemeinsam überwinden können.
