29.05.2022 –, Space Sprache: Deutsch
Ich werde die Ergebnisse meiner Analyse von narrativen Strukturen in der öffentlichen Kommunikation von Ende Gelände, Extinction Rebellion und Fridays for Future vorstellen und möchte anschließend gemeinsam mit euch diskutieren, inwiefern Hedonismus und Klimakrise überhaupt zusammen passen und was für eine Politik daraus erwachsen könnte.
Um als soziale Bewegung erfolgreich zu sein, muss die Klimagerechtigkeitsbewegung fesselnde Geschichten erzählen. Dabei kann sie sich auf ganz unterschiedliche Grundwerte beziehen.
Die hier vorgestellte Narrativanalyse zeigt: Unser Protest für Klimagerechtigkeit ist noch nicht auserzählt. Zu selten steht wirklich Gerechtigkeit im Mittelpunkt des Erzählten und es gibt noch viel Potenzial um unser Anliegen mitreißender zu kommunizieren. Kommt hier der Hedonismus ins Spiel?
Mo hat Umweltnaturwissenschaften sowie Global Change Management studiert. Während eines Praktikums hat er im Projekt „Narrative und Bilder der Nachhaltigkeit“ am IASS in Potsdam mitgearbeitet und anschließend eine Masterarbeit über 'Narrative, Frames und Wertbezüge in der Klimagerechtigkeitsbewegung' geschrieben.
Er ist seit vielen Jahren selber in unterschiedlichen Kontexten in der Klimagerechtigkeitsbewegung aktiv und findet Hedonismus prima.
