22.05.2026 –, Sportraum Sprache: Deutsch
Somatische Praxis für Verbindung und Genuss.
Wir bewegen uns frei zu Musik und folgen dem, was sich zeigt – Impuls, Atem, Bewegung, Stille. Ankommen im eigenen Körper, miteinander, im gemeinsamen Raum.
Alles darf, nichts muss.
Wenn Körper sich spüren, einander begegnen und sich auf Genuss und Spiel einlassen, bleiben sie auch in widersprüchlichen oder ohnmächtigen Momenten handlungsfähig.
Vom Ich zum Wir zum Wir alle.
Erschöpfung, Fragmentierung und Ohnmacht zeigen sich im Körper.
Dieser Workshop setzt dort an: mit freier Bewegung zu Musik, jenseits von Technik, Form oder Bewertung.
Im Raum entsteht ein Wechselspiel aus Nähe und Distanz, Verspieltheit und Stille, Innehalten und kollektiver Intensität. Manche Momente sind leise, andere laut und alles darf sich immer wieder neu finden.
Genuss dient dabei als Orientierung, Grundlage und Behauptung von Lebendigkeit im eigenen Körper und im gemeinsamen Raum. So wird er zur Gegenbewegung zu Verhärtung und Rückzug.
Alle Einladungen sind optional, das heisst dein Tempo, deine Grenzen und deine Bedürfnisse bestimmen den Prozess.
Kay arbeitet als Bewegungstherapeut* in der Psychiatrie und leitet Conscious Movement Sessions in Berlin. Geprägt von queeren und neurodivergenten Perspektiven begegnet Kay Menschen auf Augenhöhe, aus Empathie und mit Freude daran, Prozesse zu bezeugen und zu begleiten.
